Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen der Betreiberin der Plattform prodocenti, nachfolgend auch „Anbieterin“, „prodocenti“, „wir“ oder „uns“, und sämtlichen Personen, die auf die Plattform zugreifen, dort angebotene Funktionen verwenden, Inhalte abrufen, Anfragen stellen, Bestellungen auslösen oder Leistungen in sonstiger Weise nutzen. Nutzerinnen und Nutzer, Kundinnen und Kunden sowie sonstige in das Plattformverhältnis einbezogene Personen werden nachfolgend einheitlich als „Nutzende“, „Sie“ oder „Kundschaft“ bezeichnet. Die vorliegenden Bedingungen gelten für jede gegenwärtige und zukünftige Nutzung des Angebots, soweit nicht im Einzelfall ausdrücklich eine abweichende Regelung in Textform getroffen wurde. Maßgeblich ist stets die zum Zeitpunkt der jeweiligen Nutzung oder Bestellung veröffentlichte Fassung, soweit zwingendes Recht keine andere Bewertung verlangt. Die Anbieterin ist befugt, zur Erbringung ihrer Leistungen interne oder externe Hilfspersonen einzusetzen, technische Infrastrukturen anzupassen, einzelne Abläufe organisatorisch neu zu strukturieren, spezialisierte Dienstleister einzubinden und Funktionsbereiche der Plattform fortlaufend weiterzuentwickeln. Voraussetzung ist, dass der wesentliche Gehalt der geschuldeten Leistung nicht in einer Weise verändert wird, die für Nutzende unzumutbar wäre oder gegen zwingende gesetzliche Vorgaben verstieße. Jede Nutzung setzt voraus, dass Sie die für Sie einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen beachten, auch soweit sich aus Ihrem Aufenthaltsort, Wohnsitzstaat oder institutionellen Umfeld zusätzliche Anforderungen ergeben können. Erwartet wird ferner ein Verhalten, das den Anforderungen eines sorgfältigen, redlichen und verantwortungsvollen Umgangs im digitalen Geschäftsverkehr entspricht. Sie erkennen an, dass prodocenti als organisatorische und unterstützende Umgebung für akademisch geprägte Beratungs-, Begleit- und Strukturierungsprozesse ausgestaltet ist. Die Plattform darf daher nur innerhalb des vorgesehenen Nutzungszwecks in Anspruch genommen werden. Unzulässig ist jede Verwendung, die Rechte Dritter beeinträchtigt, die technische Funktionsfähigkeit des Angebots gefährdet oder Funktionen in einer Weise einsetzt, die erkennbar auf Täuschung, Überlastung, Manipulation, Umgehung von Schutzmechanismen oder sonstige missbräuchliche Zwecke gerichtet ist. Mit dem erstmaligen Aufruf der Plattform, jedenfalls aber mit Registrierung, Anlage eines Nutzerkontos, Übermittlung von Nachrichten oder Aufgabe einer Bestellung bringen Sie zum Ausdruck, dass Ihnen diese Bedingungen zugänglich gemacht wurden und dass Sie sie in dem Umfang akzeptieren, in dem dies nach dem jeweils anwendbaren Recht wirksam vorgesehen werden kann. Zwingende gesetzliche Bestimmungen, namentlich verbraucherschützende Normen, bleiben hiervon unberührt und gehen im Fall eines Widerspruchs vor. Die Unwirksamkeit einzelner Regelungen führt nicht dazu, dass der verbleibende Vertragsrahmen insgesamt entfällt. Das Angebot richtet sich im Grundsatz an volljährige und geschäftsfähige Personen. Kostenpflichtige Leistungen dürfen folglich nur von Personen beauftragt werden, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben und zur Abgabe verbindlicher rechtsgeschäftlicher Erklärungen berechtigt sind. Mit jeder Bestellung versichern Sie, diese Voraussetzungen zu erfüllen. Bestehen berechtigte Anhaltspunkte für unzutreffende Angaben, verschleierte Identitäten, missbräuchliche Nutzung oder vergleichbare Risikokonstellationen, können wir geeignete Nachweise verlangen, einzelne Zugänge vorläufig beschränken oder Konten bis zur Klärung vorübergehend sperren, sofern dies unter Berücksichtigung Ihrer Interessen als erforderlich erscheint. Sämtliche Angaben, die im Rahmen der Registrierung, Bestellung oder laufenden Kommunikation gemacht werden, müssen wahrheitsgemäß, vollständig und aktuell sein. Das gilt in besonderer Weise für Identitäts- und Kontaktdaten. Veränderungen, die für die Vertragsdurchführung oder die Kommunikation von Bedeutung sind, müssen ohne unangemessene Verzögerung aktualisiert werden. Nur auf dieser Grundlage sind eine sachgerechte Auftragszuordnung, eine belastbare Kommunikation und eine ordnungsgemäße Erfüllung möglich. Zugangsdaten, Passwörter und sonstige Authentifizierungsmerkmale sind geheim zu halten und vor dem Zugriff unbefugter Personen zu schützen. Eine Weitergabe an Dritte ist unzulässig. Soweit nach den gesetzlichen Zurechnungsregeln Handlungen über Ihr Konto Ihnen zugerechnet werden, tragen Sie das Risiko einer solchen Nutzung, solange nicht nachvollziehbar dargelegt werden kann, dass ein Missbrauch auch bei angemessener Sicherung der Zugangsdaten nicht hätte verhindert werden können. Liegt ein Verdacht auf Sicherheitsverletzungen, unbefugte Nutzung oder Verlust von Zugangsdaten vor, ist uns hierüber unverzüglich Mitteilung zu machen. Gegenstand der über prodocenti angebotenen Leistungen sind, abhängig vom jeweils gebuchten Umfang, akademische Unterstützungs- und Beratungsleistungen. Ihr Schwerpunkt liegt auf Strukturierung, Orientierung, Reflexion sowie auf sprachlicher, formaler, methodischer und konzeptioneller Begleitung wissenschaftsnaher Arbeitsprozesse. Welche Leistungen konkret geschuldet werden, bestimmt sich nach der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Leistungsbeschreibung, dem ausgewählten Paket, den von Ihnen mitgeteilten Anforderungen sowie etwaigen individuell getroffenen Zusatzabreden. Typische Bestandteile können die Überarbeitung oder Erarbeitung von Textentwürfen, Vorschläge für Gliederung und Argumentationsstruktur, Formulierungshilfen, Unterstützung bei der Zuspitzung von Forschungsfragen, methodische Einordnungen, die Prüfung auf innere Stimmigkeit und roten Faden, das Aufzeigen von Inkonsistenzen, sprachliche Überarbeitungen, Hilfen im Bereich der Zitierlogik und Literaturorganisation sowie kommentierte Anmerkungen mit Verbesserungsvorschlägen sein. Diese Leistungen dienen dazu, Ihren eigenen Arbeits- und Erkenntnisprozess zu unterstützen. Die Verantwortung für die inhaltliche Verwendung, für Entscheidungen über Einreichungen, für Prüfungsleistungen, für Zitation, für die Beachtung institutioneller Regelwerke und für die letztliche Nutzung gegenüber Dritten verbleibt uneingeschränkt bei Ihnen. Soweit nicht ausdrücklich und gesondert etwas anderes vereinbart wurde, schuldet die Anbieterin weder einen bestimmten äußeren Erfolg noch eine bestimmte Bewertung durch Hochschulen, Prüfende oder andere Institutionen. Ebenfalls nicht geschuldet sind Rechts- oder Steuerberatung sowie eine Vertretung gegenüber Dritten. Vertragsgegenstand ist vielmehr eine sorgfältige, fachlich orientierte und am vereinbarten Auftrag ausgerichtete Leistungserbringung, die sich an dem orientiert, was in vergleichbaren Dienstleistungsverhältnissen üblicherweise erwartet werden darf. Sie sind verpflichtet, Ihr Anliegen so klar, vollständig und widerspruchsfrei wie möglich zu beschreiben, relevante Rahmenbedingungen offenzulegen und auf Rückfragen zeitnah zu reagieren. Unklare, lückenhafte oder widersprüchliche Vorgaben können zu Verzögerungen, Fehlannahmen oder inhaltlichen Abweichungen führen, die nicht dem Verantwortungsbereich der Anbieterin zuzurechnen sind. Ein entgeltlicher Vertrag kommt im Regelfall dadurch zustande, dass Sie über die Plattform einen Auftrag platzieren und die von Ihnen gewählte Zahlungsart erfolgreich autorisiert wird. Solange keine bestätigte Zahlung vorliegt, besteht vorbehaltlich abweichender ausdrücklicher Vereinbarung kein Anspruch auf Aufnahme der Bearbeitung. Maßgeblich für den Leistungsinhalt ist das zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses dokumentierte Anforderungsprofil, das im Bestellprozess oder im Rahmen der plattforminternen Kommunikation festgehalten wird. Änderungen nach Vertragsschluss, insbesondere eine Erweiterung des Umfangs, eine wesentliche inhaltliche Umstellung oder eine veränderte Zielrichtung, setzen regelmäßig eine neue Disposition voraus und können deshalb nur auf gesonderter Grundlage sowie gegebenenfalls gegen Anpassung von Preis und Fristen berücksichtigt werden. Sofern über die Plattform Kommunikationswege bereitgestellt werden, dienen diese ausschließlich der zweckgebundenen Abwicklung konkreter Aufträge und der damit zusammenhängenden Kommunikation. Die Anbieterin ist berechtigt, zum Schutz von Vertraulichkeit, Sicherheit und Systemintegrität technische Schutzmechanismen einzusetzen, Dateiformate oder Inhalte einzuschränken, stichprobenartige Prüfungen vorzunehmen oder Warnhinweise einzublenden, wenn dies zur Missbrauchsprävention, zur Stabilisierung des Betriebs oder zur Einhaltung rechtlicher Anforderungen erforderlich erscheint. Daraus folgt keine Verpflichtung, sämtliche Nutzerinhalte aktiv und lückenlos vorab zu kontrollieren oder jede einzelne Handlung rechtlich zu verifizieren. Sie verpflichten sich, über die Plattform keine rechtswidrigen, ehrverletzenden, diskriminierenden, fremdvertraulichen oder urheberrechtsverletzenden Inhalte zu verbreiten oder einzustellen. Ebenso untersagt sind die Verbreitung von Schadsoftware, das Umgehen technischer Sicherungen, nicht genehmigte automatisierte Massenzugriffe, das Auslesen oder Abschöpfen von Daten, die missbräuchliche Inanspruchnahme von Systemressourcen sowie jede Nutzung, die geeignet ist, den Plattformbetrieb zu stören oder Rechte Dritter zu beeinträchtigen. Bei einem hinreichend begründeten Verdacht eines solchen Verstoßes können wir angemessene Maßnahmen ergreifen. Diese reichen je nach Lage des Einzelfalls von der temporären Deaktivierung einzelner Funktionen über die Sperrung bestimmter Inhalte bis zur dauerhaften Schließung eines Kontos, unbeschadet sonstiger gesetzlicher oder vertraglicher Rechte. Die Vergütung für kostenpflichtige Leistungen ist grundsätzlich vor Leistungsbeginn zu entrichten. Es gelten die Preise, die im Zeitpunkt der Bestellung auf der Plattform ausgewiesen sind. Steuern, Gebühren, Abgaben und Entgelte externer Zahlungsdienstleister können je nach rechtlichem Rahmen, verwendeter Zahlungsmethode oder technischer Abwicklung gesondert ausgewiesen oder unterschiedlich behandelt werden. Die Anbieterin kann Zahlungsmethoden aus Gründen der Risikosteuerung, aufgrund technischer Einschränkungen oder wegen Vorgaben von Zahlungsdienstleistern ganz oder teilweise ausschließen. Ebenso kann sie Bestellungen zurückweisen, wenn Anhaltspunkte für Betrug, missbräuchliche Nutzung oder erhebliche Ausfallrisiken bestehen. Soweit dies rechtlich zulässig ist, können zusätzliche Verifizierungsschritte verlangt werden, sofern diese der Sicherheit und einer ordnungsgemäßen Zahlungsabwicklung dienen. Wird eine Zahlung storniert, rückgängig gemacht, zurückgerufen, nicht eingelöst oder von einem Zahlungsdienstleister beanstandet, sind wir berechtigt, die Leistungserbringung auszusetzen, bereits bereitgestellte Ergebnisse vorübergehend zu sperren und die Fortsetzung der Bearbeitung von einer Klärung des Sachverhalts abhängig zu machen. In einem solchen Fall sind Sie verpflichtet, an der Aufklärung mitzuwirken. Kosten, die durch Rücklastschriften oder ähnliche Rückabwicklungen entstehen, können nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen und der vertraglichen Grundlage geltend gemacht werden. Bearbeitungszeiten, Liefertermine und sonstige Zeitangaben werden nach kaufmännischer Sorgfalt kalkuliert und mitgeteilt. Sie stellen regelmäßig keine starre Garantie dar, sondern orientierende Angaben, soweit nicht ausdrücklich ein verbindlicher Fixtermin vereinbart wurde. Die tatsächliche Bearbeitungsdauer kann von der Schwierigkeit des Auftrags, der Qualität und Vollständigkeit Ihrer Mitwirkung, der Geschwindigkeit des Kommunikationsverlaufs, technischen Rahmenbedingungen und der aktuellen Auslastung abhängen. Terminverschiebungen innerhalb des Zumutbaren begründen daher nicht automatisch Schadensersatz-, Rücktritts- oder Erstattungsansprüche, sofern die Anbieterin die Verzögerung nicht zu vertreten hat und angemessene Anstrengungen unternimmt, die Leistung so zeitnah wie möglich zu erbringen sowie über erhebliche Abweichungen zu informieren. Soweit im Rahmen des jeweiligen Angebots eine Nachbesserungs- oder Korrekturphase vorgesehen ist, dient diese ausschließlich dazu, die Leistung an die bei Vertragsschluss dokumentierten Anforderungen anzugleichen und konkret benannte Abweichungen zu beseitigen. Beanstandungen sind innerhalb der vorgesehenen Frist präzise, nachvollziehbar und so konkret wie möglich mitzuteilen. Nur auf dieser Grundlage ist eine sachgerechte Prüfung und gegebenenfalls Abhilfe möglich. Änderungswünsche, die tatsächlich auf eine Erweiterung der ursprünglichen Aufgabenstellung, auf eine inhaltliche Neuausrichtung, auf einen grundlegenden Methodenwechsel oder auf zusätzliche Leistungen hinauslaufen, gehören nicht mehr zum ursprünglichen Korrekturumfang. Sie können deshalb als neuer Auftrag behandelt werden, der gesonderter Vereinbarung bedarf. Plattformleistungen werden im Regelfall digital bereitgestellt. Ihre Nutzung setzt daher geeignete Endgeräte, kompatible Software und eine funktionsfähige Internetverbindung voraus. Für die Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit dieser Voraussetzungen auf Ihrer Seite tragen Sie selbst die Verantwortung. Die Anbieterin haftet für allgemeine Störungen, die außerhalb ihres eigenen Verantwortungsbereichs liegen, etwa bei Netzbetreibern, Hosting-Diensten, Drittsoftware oder Zahlungsdienstleistern, nur im Rahmen der gesetzlichen Zurechnungsregeln. Für sämtliche Leistungen mit akademischem Bezug gilt als tragende Leitlinie, dass die Plattform auf eigenständiges Arbeiten, reflektierte Aneignung und die Förderung wissenschaftlicher Kompetenz ausgerichtet ist. Jede Nutzung, die offenkundig auf Täuschung, verdeckte Fremdautorschaft, Plagiat, die Umgehung institutioneller Prüfungsordnungen oder sonstige Verstöße gegen Regeln akademischer Integrität gerichtet ist, ist unzulässig. Sie verpflichten sich, die für Sie einschlägigen Ordnungen, Leitlinien und Standards Ihrer Einrichtung einzuhalten. Dies betrifft insbesondere Regelungen zur Eigenständigkeit, zur Kennzeichnung fremder Beiträge, zur Zitierweise, zu zugelassenen Hilfsmitteln und zu ethischen Mindestanforderungen wissenschaftlichen Arbeitens. Wie und in welchem Umfang bereitgestellte Inhalte außerhalb der Plattform verwendet werden, liegt allein in Ihrer Verantwortung. Die Anbieterin kann den konkreten institutionellen Kontext einer späteren Verwendung weder vollständig kontrollieren noch die Zulässigkeit jeder einzelnen Nutzung garantieren. Liegen hinreichende Anhaltspunkte dafür vor, dass Leistungen der Plattform missbräuchlich eingesetzt werden sollen, kann die Anbieterin Aufträge ablehnen, laufende Leistungen einstellen, Konten sperren oder sonstige angemessene Maßnahmen ergreifen, um die Integrität des Angebots, die Rechte Dritter und berechtigte Compliance-Interessen zu wahren. Dabei wird eine sachgerechte Abwägung der wechselseitigen Interessen vorgenommen. Zwingende Rechte der Nutzenden bleiben unberührt. Sämtliche Rechte an der Plattform selbst, an der zugrunde liegenden Software, an Datenbanken, an der technischen Infrastruktur, an Gestaltungsmerkmalen, Marken, Logos, Layouts und sonstigen geschützten Bestandteilen verbleiben bei der Anbieterin oder den jeweils berechtigten Dritten. Ihnen wird lediglich ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und jederzeit widerrufliches Nutzungsrecht eingeräumt, das auf die vertragsgemäße Verwendung im Rahmen dieser Bedingungen beschränkt ist. Jede weitergehende Nutzung, insbesondere Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung, systematische Weitergabe an Dritte oder sonstige Verwertung außerhalb des vertraglich vorausgesetzten Zwecks, ist nur zulässig, wenn sie gesetzlich erlaubt oder ausdrücklich gestattet wurde. Werden im Rahmen eines konkreten Auftrags individuell erstellte Inhalte bereitgestellt, erfolgt dies grundsätzlich zur Nutzung durch Sie in Ihrem eigenen Arbeitsprozess. Die Anbieterin bleibt berechtigt, diejenigen Verwendungen vorzunehmen, die für die Vertragsabwicklung erforderlich sind, etwa im Rahmen der internen Qualitätssicherung, der technischen Fehleranalyse, der Sicherstellung der Bereitstellung oder der Missbrauchsprävention, sofern hierbei Vertraulichkeit und datenschutzrechtliche Anforderungen gewahrt bleiben. Sie versichern, nur solche Unterlagen, Materialien, Daten und Inhalte zu übermitteln, an denen Sie die erforderlichen Rechte besitzen oder deren Nutzung auf andere Weise rechtmäßig ist. Sollten Dritte wegen einer von Ihnen veranlassten rechtswidrigen Übermittlung oder Nutzung Ansprüche gegen die Anbieterin geltend machen, haben Sie die Anbieterin im rechtlich zulässigen Umfang freizustellen, sofern die Rechtsverletzung nicht von der Anbieterin selbst zu vertreten ist. Der Umgang mit personenbezogenen Daten richtet sich nach der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung der Plattform. Diese enthält insbesondere Angaben zu Zwecken und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung, zu Speicherdauern, Empfängerkategorien, technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen sowie zu den Rechten betroffener Personen. Sie erkennen an, dass bestimmte Datenverarbeitungen für die Vertragserfüllung, für die technische Bereitstellung der Plattform, für Authentifizierung, Kommunikation, Abrechnung, Betrugsprävention, IT-Sicherheit und Rechtsdurchsetzung erforderlich sein können. Sie verpflichten sich, nur solche personenbezogenen Daten zu übermitteln, die für den jeweiligen Zweck notwendig sind. Besonders sensible oder schutzbedürftige Informationen sollen nur dann bereitgestellt werden, wenn dies unerlässlich ist und die Übermittlung über die vorgesehenen sicheren Kanäle erfolgt. Enthalten Kommunikationsinhalte oder Auftragsdaten Hinweise auf Missbrauch, Sicherheitsgefährdungen oder Integritätsrisiken, kann eine zweckgebundene Auswertung stattfinden, sofern dies notwendig ist, um Schäden abzuwenden, Rechte Dritter zu schützen oder die Plattform verlässlich zu betreiben. Eine solche Auswertung erfolgt nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Geeignete technisch-organisatorische Maßnahmen werden eingesetzt, um Zugriffe zu begrenzen und Vertraulichkeit zu sichern. Die Plattform wird mit dem Ziel betrieben, eine möglichst verlässliche, sichere und stabile Verfügbarkeit zu gewährleisten. Gleichwohl erkennen Sie an, dass Wartungen, Sicherheitsupdates, Versionswechsel, Kapazitätserweiterungen oder unvorhersehbare technische Störungen zeitweise zu Einschränkungen führen können. Die Anbieterin ist berechtigt, Wartungsarbeiten durchzuführen, Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen und Funktionen zu verändern oder vorübergehend auszusetzen, wenn dies zur Wahrung von Integrität, Sicherheit oder Leistungsfähigkeit sachlich erforderlich ist. Bei planbaren Eingriffen wird angestrebt, diese in nutzungsarmen Zeiten vorzunehmen und über wesentliche Beeinträchtigungen in angemessener Form zu informieren, sofern dem keine Sicherheitsinteressen oder Geheimhaltungserfordernisse entgegenstehen. Ereignisse höherer Gewalt können Leistungspflichten für die Dauer der Störung sowie für eine angemessene Wiederanlaufzeit suspendieren. Hierunter fallen namentlich Naturereignisse, behördliche Anordnungen, großflächige Infrastrukturausfälle, Arbeitskämpfe außerhalb des eigenen Einflussbereichs, Krieg, Terror, Epidemien, Pandemien und sonstige von außen kommende Ereignisse, die auch bei objektiv zumutbarer Sorgfalt nicht vermieden werden können. Dauert eine solche Störung erheblich an, kann nach Maßgabe des anwendbaren Rechts eine außerordentliche Beendigung des Vertragsverhältnisses in Betracht kommen. Allein aus dem Eintritt höherer Gewalt folgen keine Schadensersatzansprüche, sofern keine Vertragspartei die Ursache zu vertreten hat. Die Haftung der Anbieterin bestimmt sich nach den gesetzlichen Vorschriften, soweit in diesen Bedingungen nichts rechtlich Zulässiges Abweichendes geregelt ist. Zwingende Haftungstatbestände bleiben unberührt. Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit haftet die Anbieterin nach den gesetzlichen Vorgaben. Dasselbe gilt im Fall vorsätzlichen Handelns. Für sonstige Schäden haftet die Anbieterin bei grober Fahrlässigkeit, auch wenn diese von gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen zu vertreten ist. Bei leicht fahrlässiger Verletzung solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Nutzende typischerweise vertrauen dürfen, ist die Haftung auf den vertragstypischen und bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Für Leistungsstörungen, die auf unvollständiger, verspäteter oder fehlerhafter Mitwirkung der Nutzenden beruhen, die durch von Nutzenden bereitgestellte Inhalte verursacht werden oder die dem Verantwortungsbereich externer Dritter wie Netzbetreibern, Hosting-Anbietern oder Zahlungsdienstleistern zuzuordnen sind, haftet die Anbieterin nur nach Maßgabe der gesetzlichen Zurechnungsregeln. Keine Haftung wird insbesondere dafür übernommen, dass externe Institutionen bestimmte Inhalte akzeptieren, bestimmte Bewertungen erteilen oder bestimmte Nutzungshandlungen als zulässig ansehen. Diese Entscheidungen liegen außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin. Soweit das anwendbare Recht eine Haftungsbeschränkung nicht zulässt, gilt die Haftung in dem Umfang fort, in dem sie zwingend vorgesehen ist. Verstöße gegen diese Bedingungen oder gegen geltendes Recht können, unbeschadet sonstiger Ansprüche, Sanktionen nach sich ziehen. Art und Reichweite der Maßnahme richten sich nach Schwere, Häufigkeit und Umständen des jeweiligen Verstoßes. Die Anbieterin kann Inhalte sperren, Zugänge einschränken, Konten vorübergehend aussetzen oder endgültig schließen, Aufträge ablehnen oder beenden und sonstige Maßnahmen ergreifen, die zur Schadensabwehr oder Sicherung des ordnungsgemäßen Betriebs erforderlich erscheinen. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Unterlassung, Beseitigung, Auskunft und Schadensersatz, bleiben vorbehalten, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Zur Sicherung und Durchsetzung eigener Rechte ist die Anbieterin berechtigt, technische Protokolle, Zustellnachweise und Zugriffsdaten als Beweisanzeichen heranzuziehen, sofern dem keine zwingenden datenschutzrechtlichen Vorgaben entgegenstehen und die Verarbeitung sich im rechtlich zulässigen Rahmen bewegt. Schutzmechanismen und Präventionsmaßnahmen dienen nicht nur dem Eigeninteresse der Anbieterin, sondern auch dem Schutz redlich handelnder Nutzender und der Wahrung der Rechte Dritter. Soweit Verbraucherinnen oder Verbrauchern gesetzliche Widerrufsrechte zustehen, richten sich diese nach den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften sowie nach den Informationen, die im Bestellprozess zur Verfügung gestellt werden. Bei digitalen Leistungen kann die rechtliche Beurteilung davon abhängen, ob mit der Ausführung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, ob hierfür eine ausdrückliche Zustimmung erteilt wurde und ob eine Kenntnisnahme vom möglichen Erlöschen des Widerrufsrechts erklärt wurde. Die erforderlichen Hinweise und Erklärungen werden im Bestellablauf bereitgestellt. Zwingende Rechte werden dadurch nicht beschränkt. Im Verhältnis zu Unternehmerinnen und Unternehmern gelten, soweit rechtlich zulässig, die einschlägigen kaufmännischen Leitbilder. Rücktritt, Kündigung und Stornierung richten sich nach der konkreten Vereinbarung sowie nach den gesetzlichen Bestimmungen. Dabei können der Wert bereits erbrachter Teilleistungen, entstandene Aufwendungen und die Möglichkeit einer anderweitigen Verwertung von Arbeitsergebnissen rechtlich zu berücksichtigen sein. Die Anbieterin kann diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft anpassen, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht. Solche Gründe können sich insbesondere aus geänderten Rechtslagen, technischen Entwicklungen, neuen Funktionen, Sicherheitsanforderungen oder organisatorischen Umstellungen ergeben. Voraussetzung ist, dass die Änderungen für Nutzende zumutbar bleiben. Hinweise auf Änderungen können über die Plattform, per E-Mail oder über andere geeignete Kommunikationswege erfolgen. Soweit dies rechtlich geboten ist, wird ein Widerspruchsrecht eingeräumt. Wird die Plattform nach Inkrafttreten einer geänderten Fassung weiter genutzt, kann hierin eine Zustimmung gesehen werden, sofern dies nach dem anwendbaren Recht zulässig ist und die Nutzenden zuvor in angemessener Weise über die Änderung und ihre Folgen informiert wurden. Im Fall eines Widerspruchs kann das Vertragsverhältnis nach Maßgabe der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen fortgesetzt oder beendet werden. Allein hieraus entstehen keine automatischen weitergehenden Ansprüche, sofern keine besonderen Umstände hinzutreten. Soweit exportkontrollrechtliche oder sanktionsrechtliche Vorgaben einschlägig sind, dürfen Plattform und Leistungen nicht genutzt werden, wenn dies gegen Embargo-, Sanktions- oder sonstige Verbotsnormen verstößt. Sie sichern zu, nicht auf einschlägigen Sanktionslisten geführt zu werden und die Plattform nicht zu verbotenen Zwecken zu verwenden. Die Anbieterin ist berechtigt, Bestellungen abzulehnen, Leistungen auszusetzen oder Konten zu sperren, wenn dies zur Einhaltung rechtlicher Verpflichtungen oder zur Minimierung erheblicher Risiken erforderlich ist. Auch hierbei ist eine angemessene und verhältnismäßige Handhabung zugrunde zu legen. Bei Meinungsverschiedenheiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis sollen die Parteien zunächst versuchen, eine einvernehmliche Lösung im Wege direkter Kommunikation zu erreichen, soweit dies im konkreten Fall zumutbar ist. Eine solche Kontaktaufnahme führt nicht zum Verzicht auf bestehende Rechtspositionen. Soweit nach den jeweils geltenden Vorschriften eine Online-Streitbeilegungsplattform oder eine Verbraucherschlichtungsstelle einschlägig ist, kann hierauf hingewiesen werden. Eine Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren erfolgt jedoch nur, soweit hierzu eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder eine ausdrückliche freiwillige Teilnahme erklärt wurde. Der ordentliche Rechtsweg bleibt unberührt. Es gilt, soweit rechtlich zulässig, das materielle Recht des Staates, in dem die Anbieterin ihren Sitz hat. Kollisionsrechtliche Verweisungen und das UN-Kaufrecht finden keine Anwendung. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem Verbraucherinnen oder Verbraucher ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, bleiben unberührt, sofern sie einschlägig sind. Für Rechtsstreitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz der Anbieterin Gerichtsstand. Für Verbraucherinnen und Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Erfüllungsort ist, soweit rechtlich zulässig, der Sitz der Anbieterin, soweit dem keine zwingenden Regelungen entgegenstehen. Eine Aufrechnung ist nur zulässig, wenn die Gegenforderung rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder entscheidungsreif ist. Zurückbehaltungsrechte können nur insoweit ausgeübt werden, als sie auf demselben Vertragsverhältnis beruhen und rechtlich zulässig sind. Rechte und Pflichten aus dem Vertragsverhältnis dürfen ohne Zustimmung der jeweils anderen Partei nicht übertragen werden. Hiervon unberührt bleibt die Befugnis der Anbieterin, Forderungen im Rahmen legitimer Finanzierungs- oder Abwicklungsinteressen abzutreten, sofern schutzwürdige Belange der Kundschaft nicht beeinträchtigt werden und datenschutzrechtliche Anforderungen gewahrt bleiben. Erklärungen können in Textform und auf elektronischem Weg abgegeben werden. Elektronische Zustellnachweise, Protokolle und Systemlogs dürfen, soweit rechtlich zulässig, als Beweismittel herangezogen werden, sofern keine überwiegenden schutzwürdigen Interessen entgegenstehen. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder künftig werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine rechtlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen und funktionalen Zweck der ursprünglichen Regelung möglichst nahekommt. Entsprechendes gilt für unbeabsichtigte Regelungslücken, die durch ergänzende Vertragsauslegung zu schließen sind. Ausgangspunkt hierfür sind der Vertragszweck, die gesetzlichen Leitbilder und eine ausgewogene Berücksichtigung der berechtigten Interessen beider Seiten. Wirksam getroffene Individualabreden gehen diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor. Im Übrigen ist für die Auslegung die Rangfolge maßgeblich, dass die konkrete Leistungsbeschreibung und die Bestellbestätigung vorrangig sind, soweit nicht zwingendes Recht etwas anderes anordnet. Interne Richtlinien, ergänzende Hinweise oder sonstige erläuternde Informationen gelten nur insoweit, als sie transparent zugänglich gemacht wurden, mit diesen Bedingungen vereinbar sind und die Rechte der Nutzenden nicht unangemessen beschränken. Diese Bedingungen gelten in ihrer jeweils aktuellen Fassung ab dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Jede Nutzung nach einer Veröffentlichung erfolgt im Rahmen der dann geltenden Regelungen, soweit dies nach dem anwendbaren Recht zulässig ist und Nutzende in zumutbarer Weise über deren Geltung informiert wurden.